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Zum Thema hier und jetzt ist mir eine wunderbare Geschichte begegnet, die ich hier kurz wiedergeben möchte, sie ist auch als Kindermusical von Wolfram Eicke erhältlich.

Die Geschichte vom kleinen Tag

Vielleicht sind die Sterne im Himmel nur kleine Löcher, die das Licht dahinter durchscheinen lassen, von einer Lichtwelt dahinter, die keine Grenzen kennt. Diese Lichtwelt besteht aus lauter kleinen lebendigen Lichtwesen, den Tagen. Dort leben alle Tage dieser Welt. Die vergangenen und die zukünftigen und alle Tage die gerade auf der Erde sind bringen von ihrer Reise alle Informationen mit. Jeder Tag hat seine spezielle Aufgabe und wartet im ewigen Licht auf den Tag, an dem er seine ganz persönliche Reise antritt. Jeder Tag erwartet seine Reise auf die Erde ganz aufgeregt, denn da darf oder muss er ganz alleine seinen Weg zur Erde antreten. Er geht zu dem Sternenloch und schaut in den finsteren Tunnel, denn noch ist es Nacht. Erst wenn der Tag seine Reise beginnt, sich traut den dunklen Weg alleine anzutreten wird es licht. Er hat auch schon unzählige Tage gehen und kommen sehen und er freut sich auf seine spezielle Reise.

Wenn der Tag sich aufgeregt und mutig auf die Reise in den dunklen Tunnel wagt, spürt er nach dem ersten Zaudern eine unglaubliche Leichtigkeit.  Ganz aufmerksam nimmt er alles wahr. Die Kühle der Luft, das beginnende Licht, das er selbst auf die Erde bringt erhellt die Umgebung, alles wird klar und deutlich und er erfreut sich an allem was er sehen, riechen, hören und spüren kann.

Er ist in einem Zustand wertfreier Aufmerksamkeit, er ist völlig bewusst und lebendig. Es gibt keine guten oder schlechten Informationen, es ist alles wie es ist und nicht anders. Er will auch nichts verändern auf der Erde und genießt seine Reise in vollen Zügen.  Denn schon bald ist es mittag und nachmittag und abend und er weiß, dass es Zeit ist sich wieder zu verabschieden von der Erde und zurückzukehren zu seinem Sternenloch, das schon auf ihn wartet. 

Er schaut hinauf in den Himmel und spürt die Anziehungskraft der Lichtwelt hinter dem Firmament. Vertrauensvoll gibt er sich dem Rückweg hin und kommt wieder durch sein Sternenloch zurück nach Hause zu den anderen Tagen. Dort wird er schon erwartet und alle sind neugierig, was er den ganzen Tag erlebt hat. So schließt sich der Kreis der Allwissenheit und der kleine Tag ist wieder eingebunden in das Alleinssein mit allen anderen Tagen und lebt dort glücklich und zufrieden bis in alle Ewigkeit.

 

Der kranke König

Es lebte einmal vor langer, langer Zeit ein König. Dieser König war gefürchtet, er war unberechenbar. Es gab Zeiten, da verschenkte er sein ganzes Vermögen an die Armen, dann wieder war er so böse, dass er die Menschen ohne ersichtlichen Grund einfach umbringen ließ. In einer guten Phase ließ er nach den besten Ärzten schicken, die ihn von seinen gefährlichen Stimmungsschwankungen befreien sollten. Aber keiner der Ärzte vermochte ihm zu helfen. Da klopfte ein Bettler an die Pforte und wurde zum König vorgelassen, da er meinte er hätte die Lösung für sein Problem. „Hier mein König gebe ich Dir einen Ring – er wird dich von deinem Leid befreien.“ „Wie soll ein Ring mich heilen?“ antwortete der König erbost. „In diesem Ring ist eine Schrift eingraviert die sagt: AUCH DIESER MOMENT GEHT VORBEI“, sagte der Bettler und ging. Fortan schaute der König vor jeder seiner Entscheidungen vorher auf seien Ring und war für immer geheilt!

 

Bernhard von Clairvaux

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie erfüllt ist. Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt ohne eigenen Schaden weiter.

Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird zur See. Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle.

Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selbst schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hil mit aus deiner Fülle; wenn nicht, schone dich.

 

Zum Schluss noch ein Zitat meiner damals 13-jährigen Tochter aus einem Aufsatz: meine Mama sagt immer: „es ist wichtig die eigene Meinung zu vertreten, an sich selbst zu glauben und seinen eigenen Weg zu gehen.“

 

 



 

 


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